Geschichte

Vor über 300 Jahren, am 31.Mai 1694, wurde Caspar Walter zum Zimmermeister ernannt. Dies war der Grundstein für das heute noch erfolgreiche Unternehmen Karl Heinrich Walter GmbH & Co.KG. Die seitdem betriebene klassische Handwerkskunst bildet die Basis für den aussergewöhnlich dauerhaften Firmenerfolg.

1694 Caspar Walter wird in Augsburg als Zimmermeister zugelassen

1741 Sein Sohn Caspar wird als Stadtbrunnenmeister sehr erfolgreich. Der zweite Sohn Emanuel führt als Zimmermeister die Geschäfte weiter. Auch Enkel Johann, Urenkel Johann Jakob und Ururenkel Johann übernehmen den Familienbetrieb. In der sechsten Generation erweitern die beiden Brüder Friedrich und Karl den Betrieb um eine Parkettfabrik.

1867 Karl Walters Sohn Heinrich erlebte mit dem Unternehmen die schweren Zeiten des Ersten Weltkriegs und der Weltwirtschaftskrise.

1928 Die Fabrik in derJohannes-Haag-Str. wird bei einem Brand völlig zerstört. Heinrichs Sohn, der Bauingenieur Karl Walter, baute das Unternehmen in der Blücherstraße 141 wieder auf.

1944 Bei einem Bombenangriff wird auch der neue Firmensitz schwer getroffen, jedoch bald wiederhergestellt.

1963 Holzingenieur Kaspar Walter übernimmt das Unternehmen von seinem Vater Karl und entwickelt die Fensterbausparte kontinuierlich weiter.

1994 Sein Sohn Markus, ebenfalls Holzingenieur, steigt in die Firma ein und erweitert die Produktpalette um innovative Neuheiten.

2000 Markus Walter tritt in die Geschäftsleitung ein.

2007 Die Kunststofffenster-Produktion wird mit einem neuen Bearbeitungszentrum um eine zweite Produktionslinie erweitert.

2010 Auch die Holzfenster-Produktion wird ausgebaut: Sie erhält ein neues, hochmodernes Holzbearbeitungszentrum und damit eine weitere Fertigungslinie.

2014 Inbetriebnahme einer neuen automatischen Oberflächenbeschichtungsanlage für Holz- und Holz-Aluminiumfenster mit integriertem Spritzroboter für qualitativ hochwertige Oberflächen.

Caspar_WalterCaspar Walter (Sohn)

Auch der Sohn des Gründers hieß Caspar Walter. Er wurde 1701 geboren und im Alter von 40 Jahren zum Augsburger Stadtbrunnenmeister ernannt. Der hervorragende Techniker erneuerte die Augsburger Wassertürme am RotenTor.

Dort errinnert noch immer eine außergewöhnliche Holztreppe mit seinen Initialen an ihn. Er verfasste bemerkenswerte Schriften zur Brunnenmeisterei und hinterließ der Stadt einen hohen Betrag und ein Haus für Stiftungszwecke.